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Kantorenschule in Almen (1964-1969)

Liebe Almener,

Sie sehen, ich bleibe am Ball!
Wer von Ihnen hat noch Erinnerungen, eigene oder erzählte aus der Zeit, als  Pfarrer Ernst-Helmut Chrestel die Kantorenschule wegen politischer und persönlicher Querelen aus Baaßen nach Almen mitgebracht hat?
Ich finde das deswegen wichtig, weil wir damit vielleicht die evang. Kirche mit ins Boot holen könnten, schließlich handelt es sich um ein Stück Kirchengeschichte.
Ich freue mich auf ihre Antworten und füge noch den neuen Flyer ( PDF-Datei ) bei, mit schönen Fotos von Edi Eitel.

Viele Grüsse, C. Lindemann.

Der Flyer als Bilder...



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Renovierung des Pfarrhauses

Liebe Almener,

es ist mir ein Bedürfnis, mich persönlich an Sie alle zu wenden, Sie, die Sie mit diesem Ort, mit diesem Pfarrhaus von Kindesbeinen an verbunden sind!
Ich selbst habe Almen erst vor 4 Wochen kennengelernt, eher zufällig, durch einen Abstecher und war sofort eingenommen, von der malerischen Lage, der Beschaulichkeit des Ortes und der schönen Weitläufigkeit des Ensembles um die Kirchenburg. Und als ich vor dem baufälligen Pfarrhaus stand, in dem großen Garten mit den herrlichen Klaräpfeln, da dachte ich: "Daraus kann etwas werden!!" Und dieser Gedanke lässt mich seither nicht mehr los!!
Die Idee ist, eine Stiftung zu gründen "Vita activa Pro Almen/Alma vii" mit dem Ziel, das Haus zu renovieren und lebendig zu erhalten.
Vorstellbar ist eine Nutzung zum Teil als Museum (z.B. für siebenbürgische Bauernmalerei), z.T. als Café und/oder Dorfzentrum. Ein Hausmeisterpaar bewirtschaftet Haus und Garten und im Sommer können die Gäste, die in den vorhandenen Gästehäusern übernachten, einkehren und unter Anleitung der Hausleute, Arbeiten übernehmen (Aktivurlaub) am Haus und im Garten und/oder gemeinsam kochen und ins Gespräch kommen.
Während des gesamten Jahres, vor allem nach der Urlaubssaison liegt der Schwerpunkt auf Aktivitäten, die die Kinder des Dorfes mit einbinden, also z.B. Hausaufgabenbetreuung, Mal- und Kreativkurse, oder Sprachunterricht, Vorlesestunden, Holzwerken etc., etc. Dafür könnte ein Jugendlicher im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres (FSJ) gewonnen werden. Auch können die Kinder Mittagessen, wenn die Eltern berufstätig sind oder bei der Feldarbeit.
Nach Rücksprache mit Frau Caroline Fernolend vom MET ist dieses Konzept nicht nur sinnvoll, sondern wird sehr begrüßt und füllt eine Lücke im Dorfleben. Das hat mich sehr ermutigt und diese Courage möchte ich mit diesem Artikel an sie alle weitergeben! Denn, was hierfür nötig ist, ist nicht nur Optimismus und schöne Worte, sondern auch zupackende Hände, engagierte Mitstreiter, ein langer Atem und...ein ziemlich dicker Geldbeutel!
Hierfür ist die Stiftung gedacht, das Einsammeln von Fördergeldern wird zentral sein!
Ein Wermutstropfen: Zwar will uns die Kirche das Haus vermieten, allerdings wollen sie Miete kassieren (zwar nicht im ersten Jahr, aber danach) und da ist definitiv noch Klärungsbedarf. Auch die Konstruktion, dass wir als Mieter die Renovierung tragen, ist zu diskutieren.
 
Zum Schluss zu meiner Person: Ich bin in Kronstadt geboren und aufgewachsen und habe die Sommerferien bei meinen Großeltern auf dem Pfarrhof in Petersdorf verbracht, was für mich mit einer Fülle an Erinnerungen verbunden ist und was den persönlichen Bezug zu diesem Projekt herstellt. Nachdem meine beiden erwachsenen Söhne aus dem Haus sind, fühle ich mich gefordert, mich einer sinnvollen Aufgabe zu widmen und die ist mir, zusammen mit einem Klarapfel, vor dem Almener Pfarrhaus, gewissermaßen, vor die Füße gefallen. Ich bin verheiratet und arbeite als Ärztin und Therapeutin in einer Praxis in Ettlingen, bei Karlsruhe.

Ich schreibe diesen Artikel, weil ich Sie einladen möchte, Anregungen, Vorschläge und Vorbehalte einzubringen, weil ich denke, dass "Vita activa" schon bei der Planung beginnt.

Christel Lindemann
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